Sonntag, 6. Mai 2012

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Ist Lügen auch gleich Schweigen
Den Konflikt mit dir vermeiden
Aus Angst -
Dass es erneut ausbricht

Machtergreifend
kümmert sich die Flut um mich
Welle, oh, Welle
bricht über mich herein 
und lässt mich nicht mehr 
Herrscher meiner Sinne sein

geschrieben von Elena A.
(15.04.2012, 1:40 Uhr)

Samstag, 5. Mai 2012

Antlitz

Antlitz 
Blitz an mir,
leit ab, 
dass ich einen Weg find zu dir.
Rasch - Ach, geschwind!

Wir dürfen keine Zeit verschwenden, 
das Warten kann gar tödlich enden
Ein Tod vor Sehnsucht -
Sehnsuchtsvoll, streb' ich nach dir.

Wie toll kann man gefangen sein
In einem Menschen
Oh welch' Pein!

geschrieben von Elena A.

Messerblick

Ich versteh' nicht, warum ich an dir festhalt',
denn jeder Blick von dir
ist wie ein Stoß in meine Magengrube
Ich lass dich nicht los - und -
Du gräbst das Loch in meinem Inneren stets tiefer
Keiner fragt danach. Kein Wort fällt.
(Doch Blicke sagen mehr als tausend Worte.)
So viel mehr sagen sie und doch sind sie inhaltslos.
Zu füllen den Ausdruck deiner Augen mit Worten
ist nicht mehr von Nöten,
denn auch so wird mir mir die Leere bewusst
"Juliane Guder" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de
mit jedem deiner Blicke -
Du bist mein größter Verlust. 

geschrieben von Elena A.
(15.04.2012, 2:50 Uhr)






Widerschein

Spiegelbild 
"Mariesol Fumy" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de
Bild im Spiegel -
Du schaust, müde aus


Vorbei der Hype
Dein Weg voll von Applaus
Dein Traum, der hat sich ausgeträumt
Einzuschlagen die richt'ge Tür -
Hast du versäumt


Selbst Schuld,
Schuld du, 
bei dir, ja, du - der aus dem
Spiegel blickt.
(Ein Weg nach unten wurde dir geschickt)


geschrieben von Elena A.
(15.04.2012, 1:00 Uhr)

sch(w)ein

Ich habe das Gefühl,
das hier ist nur Betrug,
der Trotz zum Schein,
mag sein,
bloß ein 
Erzeugnis gar aus Übermut.

Wie wir hier beisammen sitzen, lachen, schwatzen 
und bei Wein unser Gemüt erhitzen.

Wozu das Ganze?
Ein Beweis,
Ein Weiser für die Richtigkeit der richter Schnur.

Doch bloß
- Wofür?
Für wen? - Für sie ja sicher nicht
oder siehst du etwa ein wahres Lächeln erblitzen in ihren Gesicht?

geschrieben von
Elena A.
(14.04.2012, 0.50 Uhr)

Dienstag, 3. April 2012

to my mind...

Es ist ein Flüstern in der Nacht,
Es hat mich ganz um den Schlaf gebracht;
Ich fühl´ s, es will sich was verkünden
Und kann den Weg nicht zu mir finden.

Sind´ s Liebesworte, vertrauet dem Wind,
Die unterwegs verwehet sind?
Oder ist´ s Unheil aus künftigen Tagen,
Das emsig drängt, sich anzusagen? 

Theodor Storm - 'Geflüster der Nacht'

Sonntag, 1. Januar 2012

LOS, einfach der Sonne entgegen.

"Julius T...." / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/deed.de
"Wird's besser? Wird's schlimmer?" fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.